Die Leistungsausgaben der GKV stiegen in der ausgewerteten Reihe nominal von 263,41 Milliarden Euro 2021 auf 336,41 Milliarden Euro 2025. Nominal bedeutet: ohne Bereinigung um Preisänderungen. Außerdem handelt es sich um Leistungsausgaben, nicht um alle Verwaltungsausgaben und Finanzbewegungen der Kassen.
2025 entfielen nach der ausgewerteten Gliederung unter anderem 111,53 Milliarden Euro auf Krankenhausbehandlung, 58,30 Milliarden auf Arzneimittel und 54,00 Milliarden auf ärztliche Behandlung. Krankengeld mit 21,63 Milliarden Euro ist eine Geldleistung zum Einkommensersatz und keine Rechnung für einen Arztbesuch. Auch dieser Unterschied ist für Vergleiche wichtig.
Die 16 gerundeten Bereichswerte ergeben zusammen 336,40 Milliarden Euro. Der um 0,01 Milliarden Euro abweichende Gesamtwert von 336,41 Milliarden ist eine Rundungsdifferenz. Das Portal dokumentiert sie, statt eine Kategorie um zehn Millionen Euro zu verändern, nur damit die Tabelle exakt aufgeht.
Die gesamtwirtschaftliche Gesundheitsausgabenrechnung des Statistischen Bundesamts verwendet einen anderen Umfang. Deren rund 538,207 Milliarden Euro für 2024 umfassen mehrere Ausgabenträger, aber nicht dieselben Geldleistungen wie die GKV-Finanzstatistik. Beide Zahlen sind nützlich; ihre Differenz ist nicht automatisch eine Finanzierungslücke.